1904-1911: grosse Netzerweiterung
Der generelle Netzplan von 1898 wird 1909 aktualisiert. Er sieht im
Endausbau bereits 12 vom Stadtzentrum ausgehende Linienäste,
eine innere und äussere Ringlinie sowie eine unerlässliche
- aber nie gebaute - Verbindung von der Hauptpost zur Gewerbeschule
vor. Zusammenfassend die wichtigsten Streckenerweiterungen: 1905
fährt das Tram nach Allschwil, 1907 bis Aesch (BL), 1908 bis
Riehen Kirche, 1910 über die Grenze nach Huningue gare (F)
und 1911 folgt die Verlängerung in St. Louis bis zur Kirche.
1912-1922: Kontinuerlicher Netzausbau, I.Weltkrieg
und "Spekulationslinie"
1912: Eröffnung der Strecken Gärtnerstr. - Wiesenplatz,
Innere Margarethenstr. 1913: Missionsstr. - Lysbüchel 1914:
Riehen - Landesgrenze. Der I. Weltkrieg stoppt die Projekte für
Tramlinien in die badischen und elsässischen Grenzgemeinden.
Am städtischen Netz wird verlangsamt aber kontinuerlich weiter
gebaut. 1915 wird die romantische "Bruderholzbahn" als
Voraussetzung für die Bebauung des Basler Hausbergs gebaut.
Zum damaligen Zeitpunkt ist das Bruderholz noch eine grüne Wiese.
1916: Johanniterbrücke, Hardstr. - St. Jakob 1919: Steinenring
- Neuweilerplatz und Riehen Grenze - Lörrach Bhf. (D) 1922:
Muttenz - Pratteln
1923-1934: Abschluss der Entwicklung Basels
zur "Tramstadt"
Am 26. Mai 1930 werden die ersten beiden Buslinien eingeweiht: Claraplatz
- Bettingen und Kleinhüningen - Claraplatz - Friedhof am Hörnli.
Die Strecke Kleinhünningen - Claraplatz wird am 17. Dezember
1934 mit der Eröffnung der Tramstrecke St. Johann Bhf. - Dreirosenbrücke
- Mustermesse wieder eingestellt. Zusammen mit dem ebenfalls im
1934 eröffneten Abschnitt Margarethenstr. - Binningen erreicht
das Basler Tramnetz mit 72 km seine grösste Ausdehnung. Am
31. Juli 1941 wird die Buslinie Claraplatz - Hörnli auf Trolleybus
umgestellt.
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