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Die Fotos © Samuel Maurer wurden für drämmli.info aufgenommen.
Elektrische Trams fahren in Trondheim seit dem 3. Dezember 1901. Sie war zu diesem Zeitpunkt die am nördlichsten gelegene Strassenbahn der Welt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bahnen hatte sie keine Pferdebahn als Vorgängerin. Vielmehr wurde die Stadt von zahlreichen Pferdeomnibuslinien durchzogen. Die erste Strecke hatte eine Länge von 3,5 Kilometern und war bis auf die Ausweichstellen eingleisig. Sie verkehrte von Hjorten durch die Stadt am Bahnhof vorbei nach Ilevolden und ersetzte eine der Pferdeomnibuslinien. Die Bahn war von Anfang an ein Erfolg. Schon 1902 wurde sie von 1.600.000 Fahrgästen benutzt. So wurden weitere Fahrzeuge angeschafft und man konnte ab 1908 dank einer Erhöhung der Reisegeschwindigkeit bald einen 4-Minuten-Takt fahren. 1909 wurde mit dem zweigleisigen Ausbau der ersten Linie begonnen. Am 6. Oktober 1913 kam eine zweite Strecke vom Bahnhof nach Øya hinzu. Gleichzeitig wurde die erste Strecke um 400 m von Ilevolden nach Voldsminde verlängert. Bis 1919 konnte man die Fahrgastzahlen bis auf 13,9 Millionen steigern.
Am 6. Juli und 18. August 1921 wurde die erste Strecke mit Wendeschleifen ausgestattet, welche die Umlaufzeit verkürzten. Am 18. Juli 1924 erhielt die Stadt mit der privaten Gråkallbanen eine weitere, 5,7 Kilometer lange Strassenbahnstrecke. Da auf dieser Bahn breitere Wagen zum Einsatz kamen, wurden die Gleise auf der städtischen Hauptstrecke, welche von der Gråkallbanen mitbenutzt wurden, auseinandergelegt. 1925 folgte eine Verlängerung der Gråkallbanen bis Ugla und 1933 bis Lian. Da die städtische Bahn eine weitere Linie gebaut hatte, verkehrten somit vier Linien in der Stadt. 1928 wurden die letzten Abschnitte der Linien 1 und 2 vollständig mit einem zweiten Gleis ausgestattet. 1930 kamen auch die geplanten 2,60 m breiten Fahrzeuge zum Einsatz. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkrieges stiegen die Fahrgastzahlen weiter und erreichten 1943 35,5 Millionen. Nach Ende des Krieges kam es zu zahlreichen Sanierungen und der Modernisierung des Wagenparks. 1955 wurde die Linie 3 mit einer Schleife versehen. Somit waren alle Linien zweigleisig und es konnten auf allen Strecken Einrichtungswagen eingesetzt werden.
1974 fusionierten die städtischen Trams, die Gråkallbanen und die Buslinien zur Trondheims Trafikkselskap, kurz TT. In den folgenden Jahren kam es aufgrund von Unstimmigkeiten im Stadtrat zu keinen Fortschritten bei der Strassenbahn. In den 1980ern wurden die Linie 1 modernisiert und neue Fahrzeuge angeschafft. Am 11. Juni 1983 stellte man den Betrieb auf der Linie 2 ein. Trotz der Probleme mit der Strassenbahn plante man 1979, neue Wagen zu beschaffen.
Im März 2006 legte Gråkallbanen einen Vorschlag vor, die Bahnstrecke über den Hafen mit der neuen Haltestelle „Pirterminalen“ zu verlängern. Die Planungen wurden von allen politischen Lagern positiv aufgenommen. Dennoch beschloss der Stadtrat, nicht die ganze Strecke zu erweitern, jedoch wurde eine 15-Meter-Verlängerung von der heutigen Schleife "St. Olavs gate" nach "Prinsenkrysset" (Prinzenkreuzung) beschlossen. Für diese Verlängerung ist ein Bauanfang 2010 geplant, dann soll auch der neue Aussenring "Nordre Avlastningsveg" gebaut werden
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