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Februar: Archäologische Grabungen im Vorfeld der Gleisverlegung
Die neue Tramlinie verläuft durch ein alemannisches Gräberfeld des 5. bis 7. Jahrhunderts. Seit dessen Entdeckung im Jahr 1852 wurden schon über 250 Gräber untersucht. Nun war damit zu rechnen,
dass vor allem in den tief reichenden Werkleitungsgräben weitere Bestattungen zum Vorschein kommen. Seit Beginn der Bauarbeiten wurden bis jetzt gegen 25 neue Gräber freigelegt. Es handelte sich
ausschliesslich um Erdbestattungen. Bei den meisten Skeletten wurden keine Beigaben oder Trachtbestandteile gefunden. Nicht selten waren solche oft wertvollen Objekte wahrscheinlich schon vor
langer Zeit von Grabräubern entwendet worden. In einzelnen Fällen hatten die Archäologen dennoch Glück. So kamen u.a. Gürtelschnallen, Ohrringe und Fibeln (Kleiderverschlüsse) ans Tageslicht.
In einem Grab lag gar ein ganzer Topf mit Tierknochen darin. Vermutlich wurde dem Verstorbenen damit eine Wegzehrung für die Reise ins Jenseits mitgegeben. Quelle: Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt.
Nacht vom 3./4. Februar 2010:
Bei milden 10°C wurde mit den Schalungsarbeiten begonnen. In einem ersten Schritt, wurde das Gleis Richtung Stadt geschalt später das Gleis Richtung Landesgrenze. Weitere Bilder werden laufend folgen.
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