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Archäologische Grabungen im Vorfeld der Gleisverlegung
Die neue Tramlinie verläuft durch ein alemannisches Gräberfeld des 5. bis 7. Jahrhunderts. Seit dessen Entdeckung im Jahr 1852 wurden schon über 250 Gräber untersucht. Nun war damit zu rechnen,
dass vor allem in den tief reichenden Werkleitungsgräben weitere Bestattungen zum Vorschein kommen. Seit Beginn der Bauarbeiten wurden bis jetzt gegen 25 neue Gräber freigelegt. Es handelte sich
ausschliesslich um Erdbestattungen. Bei den meisten Skeletten wurden keine Beigaben oder Trachtbestandteile gefunden. Nicht selten waren solche oft wertvollen Objekte wahrscheinlich schon vor
langer Zeit von Grabräubern entwendet worden. In einzelnen Fällen hatten die Archäologen dennoch Glück. So kamen u.a. Gürtelschnallen, Ohrringe und Fibeln (Kleiderverschlüsse) ans Tageslicht.
In einem Grab lag gar ein ganzer Topf mit Tierknochen darin. Vermutlich wurde dem Verstorbenen damit eine Wegzehrung für die Reise ins Jenseits mitgegeben. Quelle: Archäologische Bodenforschung Basel-Stadt.
2. März 2010:
Ein weiterer Kernpunkt für die künftige Gestaltung der Kleinhüningeranlage ist die neue Tram-Haltestelle auf Höhe der Christophoruskirche. Die Haltestelle wird als Kap-Haltestelle ausgebildet,
das heisst das Trottoir wird bis zur Einsteigekante vorgezogen und der Haltebereich mit einer LSA gesichert. In Richtung Weil am Rhein ist sie in die Allee eingebunden, in Richtung Stadt wird
die Haltestelle Bestandteil einer neuen, aufgewerteten Platzsituation vor der Kirche. Die Haltestelle heisst voraussichtlich „Kleinhüningeranlage“.
Nacht vom 3./4. Februar 2010:
Bei milden 10°C wurde mit den Schalungsarbeiten begonnen. In einem ersten Schritt, wurde das Gleis Richtung Stadt geschalt später das Gleis Richtung Landesgrenze. Weitere Bilder werden laufend folgen.
Nacht vom 28./29. Januar 2010:
Um 19h werden die ersten Schienen in Kleinhüningeranlage gebracht und die Arbeiter begannen bei leichtem Schneefall die Schienen zu verlegen. Später in der Nacht wurden die Schienenanker montiert.
21. Januar 2010:
Die Strasse wird wie ein Kuchen aufgeschnitten
18. Januar 2010:
Die Baumaschinen fahren auf
Der zu bauende Streckenabschnitt Kleinhünigeranlage
Die Kleinhüningeranlage wird massgeblich von der zweireihigen Baumallee östlich der Strasse dominiert. Die sich in gutem Zustand befindende und für die Bevölkerung von Kleinhüningen wichtige Baumallee wird vom Tramprojekt nicht tangiert und bleibt integral bestehen. Durch die wegfallenden Parkplätze können die Rabattendurchgänge teilweise aufgehoben und die Allee aufgewertet werden. Dazu werden die Geleise in den bestehenden Strassenraum von 14.5 m eingepasst, mit dem Fixpunkt Randstein Baumallee. In der Kleinhüningeranlage ist, um einen störungsfreien Trambetrieb sicherstellen zu können, mindestens ab Neuhausstrasse ein durchgehendes Eigentrassee – in Form einer markierten Fahrspur des Trams - zwingend.
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