In Basel populär
Tram, Velo und zu Fuss statt Durchgangsverkehr Entsprechend leicht fiel es denn auch, der Basler Bevölkerung die Anliegen der Traminitiative nahezubringen. Offenkundig besticht die Idee, die Innerstadtachse zu entlasten und stattdessen eine Tramlinie über die Johanniterbrücke und entlang der gesamten Feldbergstrasse zu führen. Spürbar grossen Anklang fand – gerade bei jungen Familien und bei Älteren – die Absicht, dank dem Johannitertram den Modalsplit zugunsten der umweltfreundlichen Mobilität – Tram, Velo, zu Fuss Gehende – zu verbessern und den Durchgangsverkehr einzudämmen beziehungsweise auf das übergeordnete Strassennetz (Nordtangente) zu lenken.
Tram rentiert
Insbesondere soll die Traminitiative auch eine gute und umweltfreundliche OeV-Anbindung des neuen Kinderspitals sowie der Universität und des Universitätsspitals bringen. Die Traminitiative sieht sich dabei auch als optimale Ergänzung zum S-Bahnnetz. Der auf dieser Strecke derzeit verkehrende Linienbus 30 ist bereits heute so erfolgreich, dass sich der Betrieb einer Tramlinie an seiner Stelle lohnt.
Wohnlichkeit und Verkehrsberuhigung für alle Quartiere
Für jeden Stadtteil sieht die Traminitiative überdies Verbesserungen vor, falls die Luftschadstoffgrenzwerte überschritten werden. Diesfalls werden die politischen Behörden durfch die Traminitiative verpflichtet, Massnahmen und Planungen an die Hand zu nehmen, um die betroffenen Quartier(teile) mit Hilfe des OeV zu entlasten, den Langsamverkehr im Interesse der Wohnlichkeit im Quartier zu fördern und weitere verkehrsberuhigende Massnahmen zu treffen. Dass bei all dem das Tramnetz abgesichert, gestärkt und ausgeweitet werden soll, ist ebenfalls Teil der Traminitiative.
Baubeginn 6 Jahre nach Annahme durch Volk
Nur am Rande sei vermerkt, dass «JA zum Basler Tram» andere laufende Vorstösse wirksam ergänzen und unterstützen soll. Es wäre keinesfalls zu dulden, die Traminitiative gegen weitere laufende Projekte «auszuspielen». Mit der Vorgabe, dass der Baubeginn des Johannitertrams sechs Jahre nach Annahme der Initiative zu erfolgen hat, ist zugleich klargestellt, dass die Forderung nach Innerstadtentlastung via Johanniterbrücke sowie nach Wohnlichkeit und Verkehrsberuhigung in den Quartieren hohe Priorität geniessen müssen und dass dieses Projekt keinen Aufschub duldet. Das Initiativkomitee ist überparteilich und breit abgestützt von links bis rechts. Es gehören ihm Vertreter/innen von BastA!, CVP, EVP, FDP, Grünen und SP an. (Text: Pro Tram)
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